Natürliche Pflege

Hundeshampoo ohne Parfüm: Warum dein Hund nach sich selbst riechen darf

Golden Retriever liegt auf einer Decke in einem hellen Raum

Das Wasser ist abgelassen, das Handtuch liegt bereit, und dein Hund schüttelt sich einmal kräftig quer durchs Badezimmer. Dann läuft er los, die Nase dicht am Boden, und reibt sich ausgiebig am Teppich im Flur. Manchmal wirkt es fast so, als wolle er etwas loswerden.

Vielleicht tut er genau das. Was für uns nach dem Bad angenehm frisch riecht, ist für eine Hundenase oft viel zu viel. Darum lohnt sich beim Shampoo ein Blick darauf, wie stark es eigentlich duftet und woher dieser Duft kommt.

Hund schnuppert aufmerksam an einem Handtuch, Hundeshampoo ohne starken Duft schont die feine Nase

 

Warum ein Hundeshampoo ohne starken Duft der feinen Nase guttut

Die Nase ist das wichtigste Sinnesorgan deines Hundes. Mit bis zu 300 Millionen Riechzellen, gegenüber etwa fünf bis sechs Millionen bei uns Menschen, nimmt er Gerüche um ein Vielfaches intensiver wahr. Ein Duft, den du nach dem Baden gerade noch als zart empfindest, begleitet ihn noch Stunden später, und zwar direkt vor seiner eigenen Nase, weil er im Fell sitzt.

Dazu kommt, dass Hunde sich stark über Geruch orientieren. Der eigene Körpergeruch gehört zu ihrer Identität, andere Hunde erkennen daran, wer da kommt. Ein kräftiges Parfüm überdeckt diese Signatur. Viele Fachleute vermuten, dass sich manche Hunde nach dem Bad deshalb so ausgiebig wälzen: Sie versuchen, den fremden Duft wieder gegen etwas Vertrautes zu tauschen.

Parfüm und Duftstoffe: Was sie auf der Hundehaut bewirken

Auch die Haut spricht für einen zurückhaltenden Duft. Hundehaut ist deutlich dünner als unsere und hat einen neutraleren pH-Wert, sie reagiert deshalb schneller auf Stoffe, die sie nicht braucht. Duftstoffe zählen bei Menschen zu den häufigsten Auslösern von Hautunverträglichkeiten, und auch bei Hunden können sie Juckreiz und Rötungen begünstigen. Pflegen tut ein Duft dabei nichts, er bleibt einfach auf Haut und Fell zurück.

Hinzu kommt, dass dein Hund sein Fell regelmässig beleckt. Was an Duft und Rückständen darin haften bleibt, landet früher oder später auch im Maul. Natürlich heisst dabei nicht automatisch harmlos: Ätherische Öle wie Teebaum-, Eukalyptus- oder Zitrusöl riechen zwar nach Natur, sind für Hunde in höherer Konzentration aber alles andere als mild.

Und ein starker Duft kann etwas verdecken, das eigentlich Aufmerksamkeit verdient. Riecht dein Hund trotz regelmässiger Pflege schnell wieder unangenehm, stecken oft andere Ursachen dahinter: Die Ohren, die Zähne, die Analdrüsen oder eine gereizte Haut. Auch das Futter kann den Körpergeruch spürbar verändern. Ein Parfüm überdeckt solche Signale nur, ein Besuch in der Tierarztpraxis bringt hier mehr Klarheit als ein noch kräftigerer Duft.

Sensitive & Welpenshampoo ohne Parfüm neben einem Leinentuch, Hund im Hintergrund

 

Hundeshampoo ohne Parfüm: Worauf du im Alltag achten kannst

Ein Blick auf die Inhaltsliste zeigt schnell, woher der Duft kommt. Zugesetzte Duftstoffe stehen dort meist als "Parfum" oder "Fragrance", ätherische Öle erkennst du an Pflanzennamen mit dem Zusatz "Oil". Ein zurückhaltend formuliertes Shampoo riecht nach dem Ausspülen kaum noch, und genau so darf es sein.

Beim Baden selbst hilft gründliches Ausspülen, ruhig doppelt so lange, wie es sich nötig anfühlt, besonders in dichter Unterwolle. Shampooreste können die Haut reizen und lassen das Fell schneller wieder stumpf wirken. Danach gut trocknen: Feuchte Unterwolle ist einer der häufigsten Gründe für den typischen Hundegeruch, weil Feuchtigkeit Geruchsstoffe aus Haut und Talg freisetzt. Zwischen den Bädern hält regelmässiges Bürsten das Fell frisch, weil es den Talg verteilt und losen Schmutz löst.

Den meisten Hunden reicht ein Bad alle vier bis acht Wochen oder dann, wenn sie wirklich schmutzig sind. Das Sensitive & Welpenshampoo von hej iara ist ohne Parfüm und ohne ätherische Öle formuliert, mit Hafer- und Ringelblumenextrakt für empfindliche Haut. So bleibt nach dem Bad vor allem eines: Der eigene Geruch deines Hundes, nur sauberer.

Wenn dein Hund wieder nach sich selbst riecht

Vielleicht merkst du den Unterschied schon beim nächsten Bad. Dein Hund schüttelt sich, schnuppert kurz an seiner Flanke und legt sich dann einfach auf seine Decke, ohne sich erst am Teppich reiben zu müssen.

Er riecht sauber, aber immer noch nach ihm. Und genau diesen Geruch kennst du ja auch, wenn du abends dein Gesicht in sein Fell drückst. Eine Pflege, die ihm das lässt, tut am Ende euch beiden gut.

hej iara – liebevoll verbunden.

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